Unsere Hühner

Ich wollt ich wär ein Huhn......

 

 

Mit 4 Hühnern und einem Hahn haben wir begonnen.

 

Dazu kamen dann eine kleine Gruppe Hennen und ein Hahn von einem verstorbenen Züchter.

 

Im Laufe der Zeit haben wir dann regelmäßig Einzeltiere aufgenommen, teilweise Hennen zugekauft wegen der hohen Anzahl an Hähnen. Ausserdem haben wir schon mehrmals Gruppen von ehemaligen Legehennen aufnehmen können.

 

Bei einer Gruppe erreichte uns ein Hilferuf aus Mitteldeutschland, als wir an der Ostsee im Urlaub waren. Wir haben die Hennen dann kurzerhand auf dem Weg nach Hause abgeholt.

 

Eine weitere größere Gruppe haben wir aus einem Massentierhaltungsbetrieb aufgenommen. Aus Platzgründen konnten wir nur 15 Hennen mitnehmen. Ist man erstmal vor Ort muss man sich wirklich zusammenreißen nicht einfach größere Mengen mitzunehmen.

Die Tiere waren in einem erbärmlichen Zustand. Schwach, nackt und schlecht durchblutet. Wir mussten sie jeweils erst separieren, aufpäppeln und entwurmen etc.

 

Bodenhaltungseier sind Tierqälerei und die Hennen werden nur deshalb geötet, da sie ab ca. 2-3 Jahren nicht mehr konstant täglich ein EU- Norm-Ei legen. Sie legen dann vllt. nur noch alle zwei Tage und dafür eben etwas größer. Das will man aber nicht, deshalb werden sie getötet.

 

Interessanterweise stellen diese "Legehennen" bei uns das Legen erstmal ca. 1/2 Jahr ein, lernen in dieser Zeit Hühnersachen wie Scharren zu machen, oder sie gehen abends nicht in das Hühnerhaus, sondern schlafen auf erhöhten Punkten (z.B. Bäumen). Danach fangen sie beinahe alle wieder an fast täglich zu legen oder werden gluckig.

 

 

Bei uns leben 9 Hähne, streiten sich nicht mehr als die Hühner (meist um einen Wurm o.ä.). Sie sind auch nicht aggressiv, die meisten lassen sich anfassen.

 

Wenn eine Henne gluckig wird lassen wir sie brüten. Meist nur mit 2-3 Eiern aber dennoch. Würden wir den Hennen das brüten verbieten würde sie dies tot unglücklich machen und Verhaltensstörungen auslösen.

 

Die Hühner leben bei uns bis sie eines natürlichen Todes sterben, wir haben auch zahlreiche alte Hennen die gar nicht mehr legen und etwas zerzaust sind. Sollte eines der Hühner ein Gebrechen haben wird es medizinisch versorgt, so wie alle Tiere. Sollte es keine Hilfe mehr geben wird es eingeschläfert.

 

Die Hühner leben in einem Hühnerhaus auf dem Hof. Das Haus erscheint vielleicht auf den ersten Blick klein, ist aber wirklich nur zum Schlafen gedacht und durch die größe ist eine gewisse Grundwärme im Winter gewährleistet, sodass keiner frieren muss. Das Häuschen ist mit vielen Sitzstangen ausgerüstet, außerdem mit Sägespähnen eingestreut, die regelmäßig gekalkt werden.

Wir haben ausserdem kleinere Ställe und Wärmelampen/ Rotlicht, wenn ein Tier schwach ist und separiert werden muss.

 

Im Winter 2013 mussten wir, aufgrund eines Vogelgrippefalles an der Nordsee, weil wir nahe am Rhein liegen, alle Vögel aufstallen. Wir haben diese Auflage (die für alle Vogelhalter verbindlich war) innerhalb eines Tages nach bekanntwerden erfüllt. Dazu haben wir den 100qm Heustock- Seitenteil so verschlossen, dass keine Windvögel hinein kommen konnten und die Hühner dorthin umgesiedelt.

Den Hühnern schíen dies nichts auszumachen. Sie hatten dennoch die Möglichkeit zu scharren, Auf Sitzstangen zu schlafen und genug Platz.

Hier finden Sie uns

Christian und Kathrin Schindler

Schindlerhof
Schützenstr. 2
79618 Rheinfelden- Beuggen

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